Die "Klippert-Methode"


Die durch die Bildungsstandards geforderten Schlüsselqualifikationen sind mit traditionellen Methoden schwer vermittelbar. Das neue Schul- und Unterrichtsentwicklungsprogramm nach Dr. Klippert konzentriert sich auf diese Schlüsselqualifikationen.

Neue Lernformen wie die Klippert-Methode sind aber auch deshalb erforderlich, weil sie die Chance bieten, der hochgradigen Belastung und Überlastung vieler Lehrkräfte im Unterricht erfolgreich entgegenzuwirken - und zwar durch die Kultivierung kooperativer und schüleraktiver Arbeitsformen, gepaart mit konsequentem Methoden-, Kommunikations- und Teamtraining im Klassenverband.

Für eine Umgestaltung des Unterrichts in Richtung auf mehr eigenverantwortliches Arbeiten der Schüler sprechen auch die einschlägigen Ergebnisse aus der Gehirn- und Lernforschung.
Verschiedenste Untersuchen haben übereinstimmend bestätigt, dass wir durchschnittlich nur etwa 20 Prozent von dem behalten, was wir hören, und nur 30 Prozent von dem, was wir sehen. Von dem hingegen, was wir aktiv sagen oder tun, behalten wir durchschnittlich 70 – 90 Prozent. Diese hohe Behaltensrate beim Tun ist – wie sich bei Frederic Vester (Denken – lernen – vergessen) nachlesen lässt – darauf zurückzuführen, dass beim Lernen in konkreten Handlungsvollzügen verschiedene Sinne angesprochen werden, die sich dann ergänzen.