Medienkompetenz


Teilnahme am Projekt „Medienkompetenz macht Schule“ 5. Durchgang 2011-2014


Für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft spielen Information, Wissen und Bildung, und mit ihnen die Neuen Medien als Informationsquelle und Wissensvermittler, eine immer bedeutendere Rolle. Dadurch entstehen sowohl Chancen, die es zu ergreifen gilt, wie auch Risiken, die eine besondere Prävention erfordern.


Aufgrund der technologischen, jugend-, arbeitsmarkt-, gesellschafts- und bildungspolitischen Veränderungen kommt der Förderung von Medienkompetenz eine entscheidende Bedeutung zu. Sie ist insbesondere auch unabdingbare Voraussetzung beruflicher Perspektiven in sämtlichen Bereichen der Arbeitswelt und die Grundlage politischer Partizipation. In einer Zeit des sich zunehmend dynamisch entwickelnden Wissens ist Medienkompetenz die entscheidende Grundlage lebenslangen Lernens. Gleichzeitig gewinnen angesichts der sich ausweitenden Nutzung der Neuen Medien und des Internets die Fragen eines effektiven Schutzes von Kindern und Heranwachsenden zunehmend an Bedeutung.


Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung das 10-Punkte-Programm "Medienkompetenz macht Schule" entwickelt, in dessen Rahmen u. a. Projektschulen im ganzen Land neue Konzepte für einen mediengestützten Unterricht entwickeln und erproben.
Um die Projektschulen in ihrer Arbeit zu unterstützen, fanden regelmäßige gemeinsame Arbeitstagungen statt, die dem Erfahrungsaustausch, der Förderung der Zusammenarbeit untereinander und der Weiterentwicklung von Unterrichtskonzepten dienen.


Mit Abschluss des Projektes 2014 geht das Engagement im Bereich Medienkompetenz in die Grundschule über. Die in den Tagungen erarbeiteten Unterrichtskonzepte werden grundschulgerecht aufgearbeitet und in Anlehnung an das landesweite Pilotprojekt "Medienkompass" umgesetzt.



Medienkompetenz macht Schule

Die Cusanusschule wurde im Schuljahr 2010/2011 noch als Grund- und Hauptschule in das Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“ aufgenommen. Die Schule erhielt vier Notebookkoffer für den mobilen Einsatz in den Klassen, fünf interaktive Wandtafeln (Smartboards) und weitere Hardware.

 

"Wie funktioniert ein White Board/ Smartboard?"

Das Smartboard ist eine elektronische Wandtafel, die mit einem Computer verbunden ist. Sobald der Rechner startet, wird das WB aktiv. Es ist mit einem Beamer verbunden und so wird das Computerbild auf das Board projiziert.

Der Smartboardtreiber wandelt einen Kontakt mit dem Whiteboard in Maus-Klicks und digitale Tinte um. So wird der Finger zur Maus und die Kinder können über jede Anwendung mit dem Finger oder mit dem Stift schreiben.

Zusätzlich verfügt das Board über ein eigenes Softwareprogramm, mit dem man eigene, auf den Unterricht zugeschnittene Lerninhalte erstellen kann.